Private Krankenversicherung

Zahlreiche Personengruppen können vom Wechsel in die private Krankenversicherung profitieren. Vor allem Selbstständige und Studenten können hier hochwertige Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, ohne teure Beiträge zahlen zu müssen. Bereits neun Millionen Deutsche sind privat versichert.

PKV: Wer kann sich versichern lassen?

Jeder benötigt eine Krankenversicherung, wer jedoch nicht gesetzlich abgesichert ist, muss privat vorsorgen. Nicht nur für gutverdienende Singles lohnt sich der Versicherungsvergleich, auch Selbstständige und Beamte haben die Möglichkeit, jederzeit in die private Krankenversicherung zu wechseln und so viel Geld zu sparen. Für Beamte ist die PKV fast immer die bessere Alternative, denn der größte Anteil der Beiträge wird vom Staat übernommen. Familien mit Kindern sollten vor allem dann gut abwägen, wenn der Nachwuchs kostenlos in der gesetzlichen Kasse mitversichert werden kann. In der privaten Kasse muss jedes Familienmitglied separat versichert werden. Aber auch Arbeitnehmer dürfen in die PKV wechseln, diese müssen allerdings die Versicherungsfreigrenze beachten. Nur wenn regelmäßig ein bestimmtes Einkommen erreicht wird, ist ein Wechsel möglich. Jedoch wurde der Wechsel in die PKV erleichtert, auch Angestellte mit niedrigem Einkommen können sogenannte Basistarife nutzen. Auch im Alter ist der Wechsel noch möglich, Rentner, die mit der Versorgung der gesetzlichen Kassen unzufrieden sind, können sich privat absichern.

 

Tarifvergleich Private Krankenversicherung 24. März 2017

 

Testseite fr Includes

1 Tarifdaten

2 Tarifdaten

3 Kontaktdaten

4 Tarifvergleich

Ein Service von Tarifcheck

Finanzielle Leistungen

Bitte wählen Sie hier aus, welche finanziellen Leistungen für Sie wichtig sind.

Wir empfehlen, sich gegen krankheitsbedingte Verdienstausfälle durch eine Tagegeldversicherung abzusichern.

Denn nach sechs Wochen Abwesenheit durch Krankheit zahlt der Arbeitgeber kein Gehalt mehr. Sinnvoll ist daher eine Tagesgeldversicherung ab der siebten Woche (43. Tag).

Für Selbständige empfehlen wir eine Absicherung ab der vierten Woche (29. Tag).

Dabei erhalten Sie beim Krankentagegeld den vereinbarten Satz pro Tag unabhängig davon, ob Sie im Krankenhaus oder zu Hause behandelt werden.
Maximale Selbstbeteiligung pro Jahr
Krankentagegeld pro Tag
Krankentagegeld ab

Zusatzleistungen

Ein großer Vorteil der privaten Krankenversicherung ist ihre Individualität.

So können Sie den Leistungsumfang auf Ihren persönlichen Bedarf ausrichten und zusätzlich zum Basistarif weitere Leistungen wie zum Beispiel Kostenerstattung für Heilpraktiker, Chefarztbehandlung oder Zuschüsse zu Sehhilfen mit in den Versicherungsschutz integrieren.

Nicht gewünschte Leistungen hingegen können Sie weglassen und damit die Beiträge senken.
Mindesterstattung von Zahnbehandlung
Mindesterstattung von Zahnersatz
Erstattung von Sehhilfen (Brillen
und Kontaktlinsen usw.) bis zu
privatärztliche Behandlung
Mit * gekennzeichnete
Felder sind Pflichtfelder.

Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung

Der größte Vorteil der PKV liegt in der Beitragsberechnung. Während bei den gesetzlichen Kassen das Solidarprinzip gilt, arbeiten die PKV nach dem Prinzip der Kapitaldeckung. Jeder bezahlt nur die Leistungen, die er auch in Anspruch nehmen möchte. Privatversicherte kommen so in den Genuss höherer Gesundheitsleistungen, etwa die Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern oder die Behandlung durch Chefarzt oder Spezialisten. Auch beim Zahnersatz sind die Leistungen oftmals besser als in der gesetzlichen Kasse. Die Höhe der Beiträge richtet sich in der privaten Krankenversicherung nicht nach dem Einkommen, sondern nach persönlichen Eigenschaften wie Alter oder Gesundheitszustand. Vor allem Studenten, aber auch Selbstständige profitieren von dieser individuellen Beitragsberechnung. Doch zwischen einzelnen Anbietern und Tarifen sind die Preisunterschiede enorm, wer sparen muss, sollte vor dem Vertragsabschluss vergleichen. Vor dem Vertrag kommt jedoch die Gesundheitsprüfung, hier müssen etwa Kuren und Krankenhausaufenthalte angegeben werden.

Baukastensystem private Krankenversicherung

Viele Tarife in der privaten Krankenversicherung sind gestaffelt. Günstige Tarife enthalten nur den Basisschutz. Am besten ist das Preis-Leistungsverhältnis beim Standardschutz. Wer den Premium- oder Komfortschutz nutzen möchte, muss höhere Beiträge bezahlen. Wenn Sie Geld sparen wollen, wählen Sie einen hohen Selbstbehalt. Vereinbaren Sie eine solche Selbstbeteiligung, dürfen Sie Arztrechnungen erst ab einer bestimmten Höhe einreichen. Der Verwaltungsaufwand für die Versicherung reduziert sich, die Beiträge sinken. Selbstständige sollten einen hohen Selbstbehalt vereinbaren, Angestellte sollten diesen jedoch nicht zu hoch wählen, da sich der Arbeitgeber an den Beiträgen beteiligen muss, belastet ein teurerer Tarif nicht die Haushaltskasse. Haben Sie nur wenig Geld zur Verfügung oder nur wenig Erspartes, sollten Sie keinen Selbstbehalt wählen.

Leistungsumfang festlegen: Tipps zur PKV

In der privaten Krankenversicherung ist die medizinische Versorgung meist besser. Neben Zahnersatz und Kostenerstattungen für alternative Heilverfahren vermeiden Sie hier lange Wartezeiten beim Arzt. Auch viele rezeptfreie Medikamente werden von der PKV bezahlt. Grundsätzlich gilt: Wählen Sie einen Tarif, der zu Ihrem Leben passt. Welche Leistungen sind Ihnen besonders wichtig? Genügt Ihnen die angebotene Leistung nicht, sollten Sie Zusatzbausteine in die Versicherung integrieren. Wichtig ist beispielsweise das Krankentagegeld, dessen Höhe und Karenzzeit Sie selbst festlegen können. Bei Selbstständigen sollte es hoch genug sein, um den Lebensstandard aufrechterhalten zu können, außerdem muss es früh einsetzen, um Einkommensausfälle abfedern zu können. Bei Angestellten genügt das Krankentagegeld ab dem 43. Tag. Junge Eltern sollten außerdem Krankenhaustagegeld einschließen lassen.

 

Private Krankenversicherung abschließen: Checkliste

  • Wählen Sie einen Versicherer aus, der bereits seit vielen Jahren erfolgreich am Markt unterwegs ist. Auf diese Weise ist die Stabilität der Beiträge gesichert. Können Sie aus älteren und neueren Tarifen auswählen, spricht dies dafür, dass sich das Unternehmen an wechselnde Situationen gut anpassen kann.
  • Wählen Sie einen Anbieter, bei dem Sie Beitragserstattungen erhalten, wenn Sie Leistungen nicht in Anspruch genommen haben.
  • Legen Sie Wert auf eine unabhängige Beratung und einen objektiven Vergleich. Die Beratung sollte kostenlos sein; sind verschiedene Versicherer vertreten, ist auch die Neutralität gegeben.
  • Wie ist es um die Servicequalität des Versicherers bestellt? Gibt es aktuelle Testurteile der Stiftung Warentest oder anderer unabhängiger Institutionen? Ist der Kontakt auch an Feiertagen und am Wochenende möglich? Eine kostenlose Hotline zeichnet einen guten Versicherer aus. Auch ein Ansprechpartner vor Ort erleichtert die unbürokratische Kontaktaufnahme.
  • Ermitteln Sie Ihren Bedarf. Welche Leistungen benötigen Sie überhaupt? Reisen Sie viel, sollte der Tarif auch im Ausland gelten. Legen Sie Wert auf Präventionsangebote oder alternative Heilmethoden? Überprüfen Sie hier den Leistungskatalog des Tarifs, um eine Unterversicherung zu umgehen.
  • Ein Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern privater Krankenversicherungen ist nur in den ersten Beitragsjahren sinnvoll, da bei jedem Wechsel Altersrückstellungen verloren gehen. Vergleichen Sie stattdessen Tarife eines Anbieters, oftmals können Sie innerhalb der Versicherung wechseln.
  • Beachten Sie, dass Sie nach Vertragsabschluss eine Wartezeit von mindestens drei Monaten einhalten müssen; in dieser Zeit müssen Sie alle Arztrechnungen selbst bezahlen. Eine Kostenerstattung erfolgt nicht. Längere Wartezeiten werden für aufwendigere Behandlungen, Geburten oder kieferorthopädische Eingriffe vereinbart.

 

PKV Tarife im Vergleich

 

 

Nachrichten zur privaten Krankenversicherung

Ab 2015 kommt der einkommensabhängige Zusatzbeitrag für gesetzliche Krankenkassen. Wer profitiert von einem Wechsel?

Wer profitiert von einem Wechsel in die private Krankenversicherung?

Im nächsten Jahr wird die gesetzliche Krankenkasse wohl teurer, ein entsprechendes Gesetz soll noch bis zur Sommerpause den Bundesrat passieren. Demnach soll ein neuer Zusatzbeitrag eingeführt werden, die Höhe richtet sich dabei nach dem Einkommen des Versicherten. Vor allem Versicherte mit hohem Einkommen werden ab nächstem Jahr dann stärker belastet. Sie sind es auch, die […]

Weiterlesen