Private Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung gehört sicherlich unumstritten zu den wichtigsten privaten Versicherungen, denn sie kann ein erhebliches finanzielles Risiko abdecken. Es gibt allerdings nach wie vor viele abhängig beschäftigte Bürger, die der Auffassung sind, dass eine private Unfallversicherung nicht notwendig sei, weil bereits ein Schutz über die gesetzliche Unfallversicherung vorhanden ist. Diese Annahme ist allerdings zu einem großen Teil falsch. Zwar sind abhängig Beschäftigte über die gesetzliche Unfallversicherung versichert, jedoch bietet diese nur dann einen Schutz, falls der Unfall direkt mit der beruflichen Tätigkeit zu tun hatte. Da sich jedoch statistisch betrachtet die meisten Unfälle nicht am Arbeitsplatz, sondern im Freizeitbereich ereignen, besteht durch die gesetzliche Unfallversicherung nur ein unvollständiger und oftmals unzureichender Schutz.

 

Private Unfallversicherung Tarifvergleich 23. Juli 2017

 

Die Leistungen der privaten Unfallversicherung

Mit der privaten Unfallversicherung kann man sich also deutlich umfangreicher absichern, als es im Zuge der gesetzlichen Unfallversicherung möglich ist. Die Grundlage sind vor allem die verschiedenen Leistungen, die in der Versicherung integriert sein können. Eine Basisleistung ist bei jeder privaten Unfallversicherung vorhanden, nämlich die Zahlung einer Invaliditätssumme im Schadensfall. Die Höhe der Summe kann der Versicherte selbst bestimmen und die ausgezahlte Summe hängt dann im Schadensfall davon ab, zu welchem Grad ein gesundheitlicher Schaden als Unfallfolge vorhanden ist. Neben dieser Basisleistung gibt es noch weitere Leistungen, die der Versicherte optional vereinbaren kann. Dazu gehört vor allem die Zahlung einer Versicherungssumme bei Unfalltod sowie die Zahlung einer lebenslangen Unfallrente, sofern der Versicherte nach dem Unfall erwerbsunfähig wird.

Worauf bei der privaten Unfallversicherung geachtet werden sollte

Auch wenn der Nutzen der privaten Unfallversicherung relativ unbestritten ist, sollte man dennoch auf einige Punkte achten. Wichtig ist es zum Beispiel, ausreichende Versicherungssummen zu wählen. Hier sollte auch nicht am falschen Ende gespart werden, zumal der Beitrag für etwas höhere Versicherungssummen nicht deutlich höher ist, als bei kleineren Summen. Zudem ist es wichtig, im Antrag alle außergewöhnlichen Risiken anzugeben, die eventuell vorhanden sein können. Dazu zählen Vorerkrankungen genauso, wie vielleicht eine besonders risikoreiche Sportart, die man in der Freizeit ausübt. Darüber hinaus ist auch ein Beitragsvergleich zwischen den verschiedenen Anbietern sinnvoll.

Die Unfallversicherung für Senioren

Die Unfallversicherung ist heute bei vielen Versicherern auch für bestimmte Personengruppen erhältlich, zum Beispiel die private Unfallversicherung für Senioren oder für Kinder. So werden zum Beispiel bei der Unfallversicherung für Senioren spezielle Risiken mit berücksichtigt, die sich aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Versicherten nahezu automatisch ergeben. Zudem unterscheidet sich die Unfallversicherung für Senioren häufig in einigen Punkten von der „normalen“ privaten Unfallversicherung. So ist der Leistungsbereich der Pflege und Betreuung nach einem Unfall zum Beispiel häufig sehr ausgeprägt, da Senioren nach einem Unfall öfter Hilfe benötigen als jüngere Erwachsene.

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