OnVista erhebt nun Fremdkostenpauschale

OnVista erhebt nun Fremdkostenpauschale

Bei der Wahl des besten Wertpapierdepots kommt es nicht nur auf die Benutzerfreundlichkeit und den Komfort an, auch die Gebühren spielen eine wichtige Rolle, denn sie machen den Handel im Ernstfall unnötig teuer. Kunden des Onlinebrokers OnVista müssen seit dem 1. Juni 2013 nun tiefer in die Tasche greifen.

Sowohl für die FreeBuy-Depots als auch für das Depot „Classic“ wird nun eine Fremdkostenpauschale erhoben. Diese kommt einer Anhebung der Ordergebühren gleich. Handeln Kunden nun über die Börsenplätze Scoach, Stuttgart oder Xetra, entfällt eine Gebühr von jeweils 1 Euro. Auch beim außerbörslichen Handel wird eine Gebühr fällig, diese beträgt nun 0,50 Euro. Wer an anderen Regionalbörsen handeln möchte, muss dafür 1,50 Euro pro Order bezahlen. Nicht enthalten in den neuen Gebühren sind die Kosten für Makler und die tatsächlichen Börsengebühren. Wichtig für Kunden; auch für die sogenannten FreeBuys entfallen Kosten. Doch auch mit den neuen Pauschalen bleibt OnVista einer der günstigsten und beliebtesten Onlinebroker in Deutschland. Immer wieder locken Neukundenangebote, es doch mal mit diesem Wertpapierdepot zu versuchen. So erhielten Kunden, die bis zum 30. Juni ein neues Depot bei dem Broker eröffneten, ein Apple iPad mit dazu. Besonders aber das FreeBuy-Prinzip hebt OnVista von seinen Mitbewerbern ab.

Das FreeBuy-Prinzip

Das Engagement beim Handeln belohnt der Broker mit sogenannten FreeBuys, das sind Order, die kostenfrei ausgeführt werden können. Trader haben bei OnVista zwei Modelle zur Auswahl. Abhängig vom Anlegertyp fällt die Wahl entweder auf das „FreeBuy Cash“-Modell oder das „FreeBuy Trade“-Modell. Letzteres ist besonders für Vieltrader interessant. Voraussetzung: Kunden müssen mindestens 10 Transaktionen innerhalb eines Monats ausführen. In Abhängigkeit der tatsächlich ausgeführten Order werden die FreeBuys berechnet, umso aktiver ein Kunde ist, desto mehr Kontingente fallen an. Maximal sind bei dieser Option jedoch 150 FreeBuys im Monat möglich. FreeBuy Cash richtet sich an Anfänger und Anleger, die sich nicht ganz so intensiv ihren Wertpapieren widmen wollen. Maßgeblich für dieses Modell ist das Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Umso höher dieses ausfällt, desto mehr FreeBuys können genutzt werden, maximal jedoch 30 monatlich. Voraussetzung ist ein Mindestguthaben von 2.000 Euro auf dem Verrechnungskonto. Außerhalb der FreeBuy-Kontingente wird eine Order mit einer Gebühr von 5,99 Euro abgerechnet, hinzu kommt die neue Fremdkostenpauschale, 0,23 Prozent des Ordervolumens sowie Maklercourtage und Gebühren für die Börsennutzung.

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