Berufsunfähigkeits-Versicherung

Warum jeder Erwerbstätige eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben sollte:Die Arbeitskraft stellt ein hohes Gut in unserer materiellen Welt dar, umso bedenklicher ist es, wenn diese ganz oder teilweise wegfällt. Denn die staatlichen Sicherungssysteme stellen lediglich eine Mindestversorgung sicher. Wer von einem hohen Einkommen und gutem Lebensstandard auch bei Eintreten der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit ausgeht, liegt falsch. An dieser Stelle greifen private Zusatzversicherungen, wie zum Beispiel die Berufssunfähigkeitsversicherung. Diese Versicherung bietet zusätzliche Leistungen und Schutz, wenn die persönliche Leistungsfähigkeit soweit eingeschränkt sein sollte, dass man weniger als die Hälfte der bisherigen Arbeitsstunden nicht mehr leisten kann.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung Tarifvergleich 19. Dezember 2018

 

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Angaben zum Tarif

Die Berufsunfähigkeitsversicherung soll die Versorgungslücke schließen, die Ihnen bei einem Gehaltsausfall entsteht.

Daher empfehlen wir, nicht weniger als 60-70 Prozent Ihres Nettogehaltes als monatliche Rente abzusichern, damit Ihre Grundversorgung garantiert ist.

Weiterhin sollte die Leistungsdauer Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht vor dem Rentenalter enden, da die Gefahr einer Berufsunfähigkeit mit steigendem Alter ebenfalls zunimmt und ein gleitender Übergang zur Altersrente gewährleistet sein sollte.
Beginn der Vorsorge am
Gewünschte Höhe der
monatlichen Rente
Bis zu welchem Alter soll die
Rente gezahlt werden?

Persönliche Daten

Für die Berechnung des Beitrags Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung sind einige individuelle Angaben unerlässlich. So sind beispielsweise Ihr Alter und Ihr Berufsstatus entscheidende Beitragsfaktoren. Tragen Sie daher hier bitte wahrheitsgemäße Angaben ein.
Geburtsdatum*
Familienstand / Anzahl Kinder*
Berufsstatus*
Tätigkeitsschwerpunkt*
Mit * gekennzeichnete
Felder sind Pflichtfelder.

Bei schlichter Berufsunfähigkeit kann nicht mit staatlichen Mitteln gerechnet werden

Um die tatsächlichen Bedingungen zu verstehen, sollte man zunächst wissen, was eine Berufsunfähigkeit und was eine Erwerbsunfähigkeit meint. Eine Berufsunfähigkeit, kurz BU tritt ein, wenn ein Mensch länger als sechs Monate ausfällt, beispielsweise aufgrund einer längeren Erkrankung, wegen Allergien oder wegen eines Unfalls nicht arbeiten kann. In diesen Fällen zählt die betroffene Person als berufsunfähig, nicht jedoch als erwerbsunfähig. Denn sie könnte theoretisch in einem anderen Beruf arbeiten. Eine staatliche Rente wird bei Berufsunfähigkeit in der Regel nicht gewährt. Nur Erwerbstätige, die vor dem 1. Januar 1961 geboren sind, haben die Option Leistungen zu beantragen.

Schmale gesetzliche Erwerbsminderungsrente bei Eintritt von voller oder teilweiser Erwerbsminderung

Die Definition der Erwerbsunfähigkeit geht daher weiter. Als erwerbsunfähig gelten Personen, die geistig und körperlich nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr am Berufsleben teilhaben können. Demzufolge gibt es bei der Erwerbsminderung zwei Abstufungen:

  • Volle Erwerbsminderung
  • Teilweise Erwerbsminderung

Als voll erwerbsgemindert gelten Personen, die weniger als drei Stunden am Tag einer vergüteten Beschäftigung nachgehen können. Wer weniger als sechs Stunden am Tag einer bezahlten Tätigkeit nachgehen kann, wird als teilweise erwerbsgemindert eingestuft. Zwar wird dann eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente gezahlt, wenn man als voll oder teilweise erwerbsgemindert eingestuft wird, diese fällt jedoch recht mager aus. Nach Erhebungen aus dem Jahr 2014 lag die durchschnittlich gezahlte Erwerbsminderungsrente bei voller Erwerbsminderung bei nur 719 Euro, das entspricht 359,50 Euro bei teilweiser Erwerbsminderung. Gerade aufgrund dieser geringen Erwerbsminderungsrenten ist es wichtig, sich privat abzusichern beziehungsweise vorzusorgen. Dieser Umstand gilt in verstärktem Maße für Schüler, Studenten, Selbstständige und Hausfrauen, die selbst nicht in die Sozialkassen einzahlen und daher gar keinen Anspruch auf staatliche Erwerbsminderungsrente haben.

Gerade junge Menschen können von einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung durch günstige Beiträge profitieren

Sie sind jung und frisch, solche Themen sind für Sie ganz weit weg? Nun, auch Sie werden älter und können nicht wissen, wie es in einigen Jahren aussieht. Es ist sogar sinnvoll, bereits in jungen Jahren eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, da die Beiträge dann normalerweise günstiger ausfallen, als bei älteren Arbeitnehmern, die im Laufe ihres Berufslebens häufig schon einige Zipperlein angesammelt haben.

Welche BU-Versicherung soll man wählen?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung setzt vom Leistungsumfang früher an, als die gesetzliche Erwerbsminderung. Schon wenn man weniger als die Hälfte der bisher geleisteten Arbeitsstunden tätig sein kann, wird die sogenannte BU-Versicherung aktiv. Sie ist daher meist teurer, als die Erwerbsminderungsbeiträge. Dafür jedoch kann man die Höhe der geleisteten Rente selbst bestimmen. Versicherte können bei der Berufsunfähigkeitsversicherung in Abhängigkeit zur Höhe der geleisteten Beiträge mit etwa 75-80 Prozent ihres Nettolohns als Versicherungsleistung rechnen. Für eine Berufsunfähigkeitsversicherung macht man detaillierte Angaben zum Gesundheitszustand und etwaigen Vorerkrankungen oder bestehenden Einschränkungen. Aufgrund der ausgeführten Lohntätigkeit, dem Lebensalter und dem Gesundheitszustand wird dann eine entsprechende Versicherungsprämie berechnet.

Die Erwerbsminderungsrente greift dann, wenn jemand nicht mehr in der Lage ist, mehr als drei Stunden am Tag einer Tätigkeit nachzugehen. Diese Art der Vorsorge kommt beispielsweise für Menschen in Frage, die in der Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund von Vorerkrankungen, entweder im Vergleich zur Erwerbsunfähigkeitsrente höhere Beiträge leisten müssten, oder nicht in den Kreis der Versicherten aufgenommen werden. Die Höhe der Leistungen ist gesetzlich geregelt.

Sie wollen sich jetzt für den Fall der Berufsunfähigkeit absichern und vorsorgen?

Sie haben sich entschieden und wollen eine Berufsunfähigkeitsrente abschließen? Dann sollten Sie jetzt unseren Berufsunfähigkeitsversicherungsrechner konsultieren und eine Online-Anfrage abschicken. Mit Zusatzbausteinen können Sie außerdem bei vielen Versicherern noch weitere Faktoren absichern.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen: Checkliste

  • Beantworten Sie alle Gesundheitsfragen ehrlich und vollständig. Machen Sie vorsätzlich falsche Angaben oder lassen unwissentlich Vorerkrankungen weg, kann der Vertrag gekündigt werden. Bei grober Fahrlässigkeit, den sogenannten vertragsverhindernden Umständen kann der Versicherer außerdem Leistungen ablehnen.
  • Haben Sie Allergien oder andere Vorerkrankungen, sollten Sie verschiedene Risikovoranfragen stellen, denn verschiedene Versicherer können unterschiedliche Einschätzungen abgeben. So schließen Sie eine Ablehnung aus.
  • Akzeptieren Sie keinen Leistungsausschluss für eine bestimmte Erkrankung. Stattdessen sollten Sie einen Aufschlag in Betracht ziehen. Vereinbaren Sie mit der Versicherungsgesellschaft, dass diese Zusatzkosten nach einer bestimmten Zeit aufgehoben werden.
  • Lesen Sie das Kleingedruckte genau und lassen nachteilige Klauseln ersatzlos streichen.
  • Entscheiden Sie sich möglichst früh für eine Berufsfähigkeitsversicherung. Für Berufsanfänger bieten viele Versicherer besonders günstige Tarife.
  • Zur Einschätzung des Risikos der Berufsunfähigkeit und der Prämienberechnung unterscheiden die Versicherer drei Berufsgruppen. Hier wird zwischen Schreibtischarbeit, leichten sowie schweren körperlichen Tätigkeiten unterschieden. Lassen Sie die Tätigkeit versichern, die in Ihrem aktuellen Arbeitsvertrag angegeben ist oder die tatsächlich hauptsächlich ausgeführt wird. Sind Sie zum Beispiel Bürokaufmann, müssen aber täglich körperlich schwere Arbeiten erledigen, kann es passieren, dass Sie unterversichert sind.

 

Preiswerte Berufsunfähigkeitsversicherung

 

 

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