Forex Broker Vergleich 19.08.2018 - Forex Trading

Forex Broker Vergleich

Wer im Finanzbereich spekulieren möchte, der kann verschiedene Möglichkeiten nutzen. Neben Optionen und Futures gilt auch der Handel mit Devisen als sehr spekulatives Investment. Der Devisenhandel, in der Fachsprache auch Forex Trading bezeichnet, beinhaltet die Spekulation auf ein bestimmtes Währungspaar. Die Basis für den Devisenhandel sind immer zwei Währungen, deren Verhältnis zueinander in einem Devisenkurs dargestellt wird. Der Kunde muss sich also beim Forex Trading zunächst einmal für ein solches Währungspaar entscheiden, zum Beispiel für das Währungspaar Franken und Euro. Darüber hinaus muss der Anleger dann noch eine zweite Entscheidung treffen, nämlich ob er auf einen steigenden oder fallenden Devisenkurs spekulieren möchte. Der Spekulant muss also einschätzen, ob der Euro in der Zukunft gegenüber dem Franken an Wert gewinnen oder verlieren wird. Ist der Anleger zum Beispiel der Auffassung, dass der Wert des Franken gegenüber dem Euro steigen wird, so würde er den Franken kaufen und damit gleichzeitig Euro verkaufen.

Voraussetzungen für den Handel mit Devisen

Um mit dem Forex Trading beginnen zu können, muss der interessierte Anleger zunächst einmal einige Voraussetzungen erfüllen können. Eine Voraussetzung ist die Eröffnung eines speziellen Handelskontos, denn über das „normale“ Wertpapierdepot oder über das Girokonto können Devisen nicht gehandelt werden. Stattdessen muss ein Konto bei einem sogenannten Forex Broker eröffnet werden. Die Eröffnung ist kostenlos und auch der gesamte Handel mit Währungen ist relativ kostengünstig. Nachdem das Konto beim Forex Broker eröffnet wurde, kann der Kunde einen bestimmten Betrag auf das Konto einzahlen, mit dem er anschließend auf Währungen spekulieren möchte. Der Zugang zur Handelsplattform ist natürlich ebenfalls erforderlich, sodass ein PC oder Laptop mit Internetverbindung vorhanden sein muss. Alternativ bieten viele Forex Broker auch schon den mobilen Handel per Smartphone oder Tablet-PC an. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann mit dem Forex Trading begonnen werden.

Risiken und Chancen beim Forex Trading

Das Forex Trading ist in den letzten zwei Jahren vor allem wegen der Chancen auf sehr hohe Gewinne bei vielen Menschen beliebt geworden. Diese hohen Gewinne können sogar mit einem geringen Kapitaleinsatz erreicht werden, weil der weitaus größte Teil des investierten Geldbetrages vom Forex Broker stammt. Dieser Geldverleih des Brokers wird auch als Leverage (Hebel) bezeichnet, denn der Kunde kann so ein Vielfaches des eigenen Kapitals handeln. Aufgrund des Hebels ist es beim Forex Trading durchaus möglich, innerhalb weniger Stunden oder sogar Minuten einen Gewinn von 100 Prozent zu erzielen. Auf der anderen Seite kann das investierte Geld aber genauso schnell verloren sein, denn es besteht zu fast jedem Zeitpunkt ein Totalverlustrisiko. Die meisten Experten sind allerdings der Meinung, dass die Gewinnchance mit einer guten Strategie von 50:50 auf mindestens 70:30 erhöht werden kann.

Erfolgreich am Forex Trading teilnehmen

Um erfolgreich mit Devisen zu handeln, ist sicherlich auch etwas Glück notwendig. Allerdings legen die Experten und Forex Broker großen Wert darauf, dass das Forex Trading keineswegs mit einem Glücksspiel oder einer Wette vergleichbar ist. Daher ist es auch wichtig, dass sich der Trader an bestimmte Vorgaben hält, damit der Devisenhandel nicht zur reinen „Zockerei“ wird. Sehr wichtig ist es, auf Basis einer bestimmten Strategie zu handeln. An diese Strategie sollte sich der Trader auch dann konsequent halten, wenn es zwischenzeitlich Verluste gibt. Es gibt einige bekannte Handelsstrategien, die jeder Trader nutzen kann. Fortgeschrittene und Profis gehen noch einen Schritt weiter, und erarbeiten sich im Bereich des Devisenhandels auch ihre eigenen Strategien. Ebenfalls wichtig ist, dass nie das gesamte Kontoguthaben eingesetzt wird. Viele Experten raten dazu, maximal 10-15 Prozent des Kontoguthabens in eine Position zu investieren. Der Grund ist vor allem der, dass sonst keine ausreichende Sicherheitsleistung (Margin) vorhanden ist, um zwischenzeitliche Verluste ausgleichen zu können.

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