Festgeld Vergleich

Anlagebetrag
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Anlagedauer
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 24.04.2017. Alle Angaben ohne Gewähr.

Mit Festgeld-Vergleich die höchsten Zinsen finden

Jeder sollte fürs Alter regelmäßig Geld zurücklegen, denn die gesetzliche Rente hinterlässt schmerzliche Lücken zwischen ehemaligem Gehalt und Altersbezug. Doch viele Sparer stecken in einem Dilemma: Anlagen mit hoher Rendite gehen mit einem hohen Risiko einher, sichere Produkte hingegen bringen oftmals nur wenig. Ein Festgeldkonto ist ein guter Mittelweg, hier sind Einlagen gesetzlich geschützt, dank langer Anlagezeiten fallen zudem höhere Zinsen an als beim Tagesgeld.

Hohe Sicherheit bei Festgeldern durch gesetzliche Einlagensicherung

Ein entscheidender Vorteil beim Festgeld ist die große Sicherheit durch Eigensicherung der Banken und die allgemeine Einlagensicherung. Die gesetzliche Einlagensicherung der Europäischen Union deckt Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde zu 100 Prozent ab. Über dieser Summe bieten einige Banken auch eine freiwillige Einlagensicherung an. Diese werden über die Einlagensicherungsfonds der Bankenverbände finanziert.

Das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz

Dabei gelten in einigen EU Ländern noch unterschiedliche Höhen von Einlagensicherungen, die schrittweise nach dem Beispiel der EU angepasst werden sollen. In Deutschland ist die Höhe der Einlagensicherung für Banken mit Sitz in Deutschland im Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz beschrieben und seit Dezember 2010 in Kraft. Demnach sind 100.000 Euro an Einlagen pro Person abgesichert. Bei Gemeinschaftskonten wird pro Person gerechnet, demnach sind dann 200.000 Euro pro Gemeinschaftskonto gesichert. Abweichende Regeln betreffen Wertpapiergeschäfte, die zu 90 Prozent und bis maximal 20.000 Euro abgesichert sind.

Banken mit Hauptsitz im Ausland unterliegen nicht der deutschen gesetzlichen Einlagensicherung

Für den Kunden ist es wichtig zu wissen, dass es auch Banken gibt, die in Deutschland ihre Bankgeschäfte betreiben, aber dennoch nicht der deutschen gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen. Dabei handelt es sich um Banken mit Hauptsitz im Ausland, die in Deutschland lediglich eine Niederlassung betreiben. Auf diese Banken ist die gesetzliche Einlagensicherung nach deutschem Gesetz nicht anwendbar. Verbraucher sollten sich im Vorfeld über die Einlagensicherung ihres Bankinstituts kundig machen, auch weil in manchen Fällen höhere Einlagesummen abgesichert sind, als gesetzlich vorgeschrieben. Nähere Informationen zur Einlagensicherung der einzelnen Anbieter finden Sie in unserem Festgeld-Vergleichsrechner.

Die Besonderheiten von Festgeld

Festgeld wird auch als Termingeld bezeichnet, weil das Guthaben fest angelegt wird. Bei Vertragsabschluss entscheiden Sie sich für eine bestimmte Laufzeit, diese Entscheidung ist zunächst verbindlich. Während dieses Zeitraums haben Sie keinen Zugriff auf Ihr Erspartes, diese Einschränkungen werden jedoch mit deutlich höheren Zinssätzen als beim Tagesgeld belohnt. Hinzu kommt, dass der vereinbarte Zinssatz während der gesamten Vertragslaufzeit stabil bleibt, sodass Sie eine hohe Planungssicherheit haben. Sie können sich für Konten bei Filial- oder Direktbanken entscheiden, höhere Zinsen bieten jedoch in der Regel Internetbanken, die kein Filialnetz aufweisen und so Kosten einsparen können. Nutzen Sie unseren kostenlosen Festgeld-Vergleich, um den Anbieter mit den besten Zinsen zu finden. Um Ihre Zinsgewinne erhalten zu können, müssen Sie außerdem ein Verrechnungskonto angeben. Ob Sie dieses bei demselben Anbieter wie das Festgeldkonto eröffnen, bleibt Ihnen überlassen, mit Vergleichsrechnern finden Sie schnell kostenlose Angebote.

Festgeldsparen – Vorteile und Anlagestrategien

Wenn Sie Ihr Geld sicher anlegen möchten, aber im Gegenzug gute Zinsgewinne einstreichen möchten, ist das Festgeldsparen eine hervorragende Möglichkeit. Nutzen Sie für diese Geldanlage aber nur Vermögen, das Sie nicht als Notgroschen oder größere Anschaffungen benötigen, da Sie während der Vertragslaufzeit keinen Zugriff darauf haben. Bei allen Festgeld-Anbietern haben Sie die Option, zwischen verschiedenen Laufzeiten zu entscheiden, um unterschiedliche Anlagehorizonte befriedigen zu können. Sie können Ihr Geld für nur drei Monate oder zehn Jahre fest anlegen. Beachten Sie jedoch, dass die Zinsen mit der Dauer der Anlagedauer ansteigen. Anders als etwa bei Aktien müssen Sie beim Festgeld nicht mit Einbußen rechnen, da der Zinssatz immer konstant bleibt. Bereits zu Beginn der Vertragslaufzeit können Sie mit Festgeld-Vergleichsrechnern die jährliche Rendite auf den Cent genau kalkulieren. Wer noch mehr aus dem Erspartem herausholen möchte, splittet sein Kapital auf und legt es auf mehreren Festgeldkonten an. Diese Treppenstrategie nutzt die unterschiedlichen Laufzeiten geschickt aus. Sie legen hierbei Ihr Geld gestaffelt auf je einem Festgeldkonto mit Laufzeiten zwischen einem und fünf Jahren an. Die besten Anbieter mit den jeweils höchsten Zinsen finden Sie im Festgeld-Vergleich. Nach einem Jahr läuft die erste Anlage aus, und Sie entscheiden, was mit dem Geld weiter geschieht. Sind die Festgeldzinsen angestiegen, investieren Sie Ihr Vermögen in Festgeld mit höherer Verzinsung. Auf diese Weise verfahren Sie weiter. Um die bestmöglichen Zinsgewinne zu erhalten, müssen Sie bei dieser Strategie jedoch aktiv sein und die Fristen im Blick behalten.

Festgeldkonto eröffnen und bei Bedarf wechseln

Am einfachsten können Sie ein Festgeldkonto bei einer Direktbank eröffnen, denn bei diesen Anbietern können Sie den Vertrag online stellen. Geben Sie Ihre persönlichen Daten sowie ein Referenzkonto an und entscheiden sich für eine Laufzeit. Ab welchem Termin soll der Vertrag beginnen? Anschließend legitimieren Sie sich gegenüber der Bank mithilfe des PostIdent-Verfahrens. Wenn das Geld auf dem Festgeldkonto eingegangen ist, können Sie sich zurücklehnen und warten, bis Ihr Vertrag ausläuft. Dennoch sollten Sie die Fristen im Blick behalten, vergessen, Sie das Konto zu kündigen, verlängert sich der Vertrag noch einmal um die Dauer der vorangegangenen Laufzeit. Haben Sie Ihr Geld also für ein Jahr fest angelegt, verlängert sich Ihr Vertrag für ein weiteres Jahr (Prolongation). Aber: Sie erhalten nun nicht den Zinssatz, den Sie ursprünglich vereinbart haben, sondern den aktuellen Satz – und der kann erheblich niedriger liegen. Sie sollten daher vor Ablauf des Vertragsendes noch einmal alle Banken einem Festgeld-Vergleich unterziehen und Ihrem derzeitigen Anbieter bei Bedarf rechtzeitig kündigen. Kündigen Sie nun mit einem Einschreiben, der Stichtag ist der letzte Tag der aktuellen Laufzeit. Wenn Sie zum ersten Mal Geld längerfristig anlegen, sollten Sie genau überlegen, wie lange Sie sich festlegen möchten, denn eine vorzeitige Kündigung kann teuer werden. Kündigen Sie Ihren Vertrag vor Ende der Laufzeit, müssen Sie mit Zinseinbußen rechnen. Bei einigen Banken erhalten Sie Ihr eingezahltes Kapital in voller Höhe zurück, bei anderen müssen Sie Verwaltung- oder Stornokosten bezahlen.

Festgeld-Vergleich: Zinsen und Konditionen gegenüberstellen

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie sorgfältig vergleichen. Vor allem die Zinshöhe ist hier entscheidend. Daneben gilt die Regel: längere Laufzeit = höhere Verzinsung. Behalten Sie auch den Finanzmarkt im Blick, sinkt oder steigt der Leitzins der Europäischen Zentralbank, wird sich dies auch auf das generelle Zinsniveau bei Festgeldern auswirken. Bei Anbietern mit identischer Zinshöhe sollten Sie ebenfalls auf die Zinsintervalle achten. Schauen Sie genau hin: Wie oft werden die Zinsen gutgeschrieben? Wenn Sie die Zinserträge schon vor Ablauf des Vertrags nutzen möchten, wählen Sie eine Bank mit kurzem Auszahlungsintervall. Lassen Sie sich hingegen die Zinsen einmal im Jahr gutschreiben, können Sie mit Zinsaufschlägen rechnen, da hier der Verwaltungsaufwand für die Bank geringer ist. Lassen Sie die Zinsen Ihrem Referenzkonto gutschreiben oder lassen die Gewinne wieder anlegen. Wichtig sind ebenfalls die Grenzen für Mindest- oder Maximaleinlagen. Wie viel müssen Sie mindestens anlegen, um von den versprochenen Zinsen zu profitieren? Viele Banken verzichten hier auf ein Limit, bei anderen müssen Sie wenigstens 2.500 Euro anlegen. Entsprechend Ihrer finanziellen Voraussetzungen sollten Sie hier den passenden Anbieter für sich finden. Wollen Sie sehr viel investieren, müssen Sie auch auf die Maximaleinlage achten.

 

Festgeld zinsstark anlegen – Checkliste

  • Finden Sie mit unserem kostenlosen Festgeld-Vergleich den Anbieter mit den höchsten Zinsen und entscheiden sich danach für eine Laufzeit. Vor Ablauf der Vertragslaufzeit sollten Sie erneut vergleichen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit eine automatische Verlängerung Ihres Vertrages.
  • Legen Sie nur Vermögen an, das Sie für die Dauer der Laufzeit entbehren können. So vermeiden Sie eine vorzeitige Kündigung und etwaige Zinsverluste.
  • Wenn Sie noch mehr aus Ihrem Geld herausholen wollen, sollten Sie Ihr Kapital aufsplitten und es auf mehrere Tagesgeldkonten verteilen. Hierbei müssen Sie jedoch noch genauer auf die Fristen achten.

Haben Sie der Bank einen Freistellungsauftrag erteilt? Auf diese Weise bleiben 801 Euro Ihrer Zinsgewinne im Jahr steuerfrei, bei Paaren gilt ein jährlicher Sparer-Pauschbetrag von 1602 Euro. Diesen können Sie ausnutzen, wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Ehepartner ein Gemeinschaftskonto in Form eines „Und-Kontos“ oder „Oder-Kontos“-eröffnen, bei vielen Festgeld-Banken ist dies möglich.

 

Zum >>> Festgeld Vergleich am 24. April 2017

 

Die besten Festgeldanlagenr auf einen Blick

 

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